"Rund um das Ei" war das Thema, das sich die Schüler und Eltern der Klasse 1/2 a am letzten Freitag vor den Osterferien vorgenommen hatten. Viele Stationen, die alle das Ei als Thema hatten, wurden von den Eltern - teilweise vorbereitet - betreut.

Die Schüler konnten als Gruppe einen Eierlauf machen, ein Gummiei fühlen und durch dieses mit Röntgenaugen sehen. Weiterhin gab es ein Silberei zu bestaunen. Außerdem wissen die Kinder jetzt, wie man ein rohes von einem gekochten Ei unterscheiden kann. Sie können auch feststellen ob ein Ei alt oder frisch ist.

Mit Zauberhand schaffen sie ein rohes Ei zum Stehen zu bringen und ein dickes Ei durch einen dünnen Flaschenhals schlüpfen zu lassen. Komisch, dass so viele Tiere Eier legen? Auch das erfuhren die Schülerinnen an diesem Projekttag.

Die kreative Seite wurde ebenfalls berücksichtigt. So gestalteten die kleinen Künstler eine Osterdekoration und lernten gekochte Eier mit Punkten und Strichen zu verschönern. Dazu verraten wir hier den Trick: Ein gekochtes Ei mit Knetmasse verschönern, dann das Ei im Färbewasser färben und später die Knetmasse abziehen. So bleiben diese Stellen weiß und das Ei leuchtet in der gewünschten Farbe.

Die anderen Experimente werden nicht verraten. Vielleicht werden sie einmal wieder aufgebaut. Dann können alle Leser die Versuche selber durchführen.

Text und Fotos: Sigrid Nöth-Nix

In der „Planeten-Werkstatt“ beschäftigt sich die Klasse 1/2c derzeit mit unserem Sonnensystem. Zunächst erfuhren die Kinder in den kosmischen Erzählungen von „Gott, der keine Hände hat“ und dem „Urknall“ von der Entstehung unseres Sonnensystems. In der Werkstattarbeit erschlossen sich die Kinder selbständig die nötigen Informationen über die Planeten. Sie merkten dabei auch, dass es in unterschiedlichen Quellen auch unterschiedliche Beschreibungen gibt, was die Arbeit durchaus erschwerte. Ihre Lernergebnisse hielten sie in einem Lerntagebuch fest. Die richtige Reihenfolge der Planeten lernten sie mit dem Merkspruch: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“

Am Pausenhof stellten sie mit aufblasbaren Planetenmodellen den „Tanz der Planeten“ dar. Dabei ging es nicht um die richtige Entfernung der Planeten zur Sonne, sondern nur um die Bewegung der Planeten um die Sonne und um sich selbst.

Text: Miriam Sümmerer, Foto: Fabiana Garske-Jou

Im Rahmen des HSU-Themas „Haustiere“ erarbeiteten die Erst- und Zweitklässer ihre ersten Referate.

Sehr kreativ und ausführlich gestalteten sie Plakate und berichteten ihren Klassenkameraden das Wichtigste über ihr Haustier. Im Anschluss stellen sie sich den Fragen der Klassenkameraden und wurden natürlich auch mit einem wertschätzenden Applaus und viel Lob bedacht. Manche Haustiere waren auch „live“ zu erleben.

Text und Bilder: Miriam Sümmerer

Eine Maus bekam die Kornnatter von Lennox aus der Klasse 1/2 b zum Frühstück. Beeindruckt beobachteten seine Mitschülerinnen und Mitschüler das noch junge Tier namens Bert, das Lennox´ Mutter ihnen in einer kleinen Kunststoffbox mitgebracht hatte. Bert war gerade dabei, eine Maus zu verschlingen.

 

Vorher hatte der Schüler ein interessantes Referat gehalten, in dem er seiner Klasse über sein Haustier die wichtigsten Fakten mitgeteilt hatte. Demnach gehören die Kornnattern zu den am häufigsten gehaltenen Schlangen, weil sie leicht zu pflegen  und sehr friedlich seien. Die Tiere, die zu den Kletternattern gehören seien nicht giftig und würden 60 bis 130 cm lang. Die wechselwarmen Tiere hätten runde Pupillen, seien sehr schlank und hätten einen runden Kopf.

 

Ihre Heimat seien der Süden und der Osten der USA, außerdem auch Mexico. Dort lebten sie in Wäldern, zwischen Felsen, an Mauern oder an Straßenrändern. Auch auf Kornfeldern seien sie zu finden - daher hätten sie ja auch ihren Namen.

Die Klassenkameraden belohnten den Referenten für sein interessantes Referat mit einem kräftigen Applaus.

Text und Bilder: Michael Schwinn

Einen tollen Abschluss der Unterrichtseinheit "Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung bildete für die beiden vierten Klassen der Besuch der Hausener Kläranlage.

 

Hier wurde den Kindern klar, dass der Spruch "Aus den Augen" - (dh. in diesem Falle ab durch die Klospülung und durch das Abflussrohr) "aus dem Sinn" nicht immer dauerhaft gilt. Denn unser Geruchssinn wurde bei so mancher Station in der Kläranlage auf eine harte Probe gestellt.

Martin Heilmann erklärte den Kindern anschaulich, wie das Abwasser von rund 9000 Haushalten aus Hausen und Wimmelbach, aber auch aus Heroldsbach, Oesdorf und Poppendorf in verschiedenen Stufen gereinigt wird. Durch die direkte Anschauung verstanden die Kinder schnell den Unterschied zwischen der mechanischen und der biologischen Reinigungsstufe. Bei der letztgenannten wird das Abwasser mithilfe von winzigen Mikroorganismen wie z.B. Bakterien wieder von vielen Schmutzstoffen befreit. Damit es diesen Mikroorganismen gut geht, wird in einem Becken das Wasser regelmäßig belüftet, sodass die kleinen Lebewesen auch genug Sauerstoff zum Überleben haben. Der "trockene" Klärschlamm wird nicht wie vielerorts üblich auf die Felder ausgebracht, sondern von einer Spezialfirma abgeholt.

Die Schülerinnen und Schüler durften auch einen Blick in das kleine "Labor" werfen, in dem die Mitarbeiter der Kläranlage regelmäßig das Abwasser und das geklärte Wasser auf Schadstoffe hin überprüfen. Das ist wichtig, denn bestimmte Grenzwerte dürfen nicht überschritten werden, wenn das Wasser wieder in den natürlichen Wasserkreislauf eingeleitet wird. Anderenfalls muss die Gemeinde Strafgebühren entrichten.

Die Kinder verstanden nun, warum ihre Eltern für das Abwasser mehr bezahlen müssen als für das Trinkwasser.

Die SchülerInnen, Heike de Clerk, Frau Müller und Michael Schwinn dankten dem Team der Kläranlage mit einem kräftigen Applaus für die kurzweilige und interessante Führung!

Text: Heike de Clerk, Bilder: Michael Schwinn

 Woher kommt eigentlich unser Obst und Gemüse? Genau mit dieser Frage haben sich die Schüler der Klasse 3a in den letzten HSU 3 Stunden auseinandergesetzt.

Wir sind der Frage nachgegangen, was wir wohl im Winter beim Bauernladen einkaufen können.  Unsere Vermutungen mussten natürlich überprüft werden. Familie Singer hat uns in ihrem Bauernladen gezeigt, welche Produkte aktuell gekauft werden können. Außerdem habe wir erfahren und selbst gesehen, welche Produkte von ihrem eigenen Hof kommen und woher sie andere Produkte beziehen. Am Ende gab es noch einen leckeren Apfel und ein Osterei für die hungrigen Mägen.VIELEN DANK, dass wir kommen durften!

Papaya, Bananen und Co. gab es beim Bauernladen nicht. Aber woher kommt dann dieses Obst? Die Schülerinnen und Schüler haben herausgefunden, dass bestimmtes Obst einen ganz schön weiten Weg zurücklegt, bis es in deutschen Supermärkten landet.

Vor- und Nachteile wurden kritisch diskutiert.

Natürlich durfte aber ein Klassenfrühstück mit diesen exotischen Obstsäfte nicht fehlen. Dafür brachten einige Kinder noch mehr Obst mit, das nach einer Information über Name und Herkunft natürlich auch probiert werden durfte.

Text und Fotos: Melanie Wifling