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Was passiert, wenn das Sams schon zehn Jahre, zehn Stunden und zehn Minuten bei Taschenbiers ist, erfuhren alle Hausener Grundschulkinder, die letzten Donnerstag (8.12.17) mit drei Bussen ins Bamberger Theater zum „Sams im Glück“ gefahren sind. Vorher gab es noch einen Bummel über den Bamberger Weihnachtsmarkt. Bepackt mit kleinen Geschenken, vielen Leckereien und mit noch mehr neuen Theatererfahrungen kamen alle wieder ohne Wunschpunkte in Hausen an.

"Das Sams ist schon zehn Jahre, zehn Stunden und zehn Minuten bei Taschenbiers. Und das ist nur einer von zwei Gründen zum Feiern! Herr Taschenbier hat seine Erfindung fertiggestellt und möchte sich mit seiner vollautomatischen Regenschirmfabrikationsmaschine selbstständig machen. Während sie gemeinsam das Kündigungsgespräch proben und Herr Taschenbier versucht, sich etwas von der unübertroffenen Direktheit des Sams anzueignen, verschwindet es plötzlich. Das Übersams hat es ins Samseland geholt, um es an die Samsregel Nummer 418 zu erinnern: „Wenn ein Sams zehn Jahre, zehn Stunden und zehn Minuten bei einem Menschen lebt, dann geschieht etwas sehr Besonderes: Herr Taschenbier wird sich ganz allmählich in ein Sams verwandeln.“ Die Verwandlung beginnt natürlich mit dem für ein Sams typischen, in jeglicher Hinsicht grenzenlosen Hunger, gefolgt von einer frechen und wortspielerischen Redeweise und entfaltet seine volle Wirkung mit den blauen Wunschpunkten. Aber das Wünschen will gelernt sein! Unüberlegt formuliert, führen sie zu einem wilden Chaos, das am Ende nur die Träne eines Sams wieder richten kann."